Die Mundgesundheit und das allgemeine Wohlbefinden hängen viel enger zusammen, als die meisten Menschen vermuten. Das gilt ganz besonders in Phasen, in denen die tägliche Selbstfürsorge durch schwierige Lebenslagen oder psychische Krisen erschwert wird.
Der Teufelskreis aus Alltagsstress und Karies
Arbeitsdruck, finanzielle Sorgen oder emotionale Veränderungen: Stress ist ein allgegenwärtiger Begleiter, der auch Spuren im Mund hinterlässt. In Zeiten der Überforderung suchen viele Menschen Trost in ungesunder, zuckerhaltiger Ernährung. Die Negativspirale beginnt: Der erhöhte Zuckerkonsum führt zu einem höheren Risiko für Karies. Was bei Stress noch passiert, ist unbewusstes Pressen oder Knirschen. Man beißt in diesen Situationen sprichwörtlich „die Zähne zusammen“, was das Kausystem massiv belastet.
Dr. Nicolas Laack, Zahnarzt aus Lilienthal, erklärt den ganzheitlichen Ansatz: „Der Zahnarzt ist nicht nur Partner auf dem Weg zu einer besseren Mundgesundheit, sondern auch zu einem stärkeren Wohlbefinden. Indem wir im Rahmen unserer Kiefergelenkssprechstunde und der CMD-Diagnostik gemeinsam Stressoren entdecken und der Therapie zuführen, sinkt auch das Risiko für zahnärztliche Probleme.“
Da die psychologische Komponente oft tief sitzt, werden Patienten bei Bedarf an Therapeuten überwiesen. Da hier derzeit eine eindeutige Engstelle herrscht und viele Therapeuten ausgebucht sind, bietet die Praxis akute Entlastung direkt vor Ort: Sollte bereits der Zahnarztbesuch selbst für Stress sorgen, hilft die Lachgas-Sedierung als sicheres und wirksames Mittel, sich während der Behandlung vollkommen zu entspannen. So kann der Kreislauf aus Stress und ungesundem Verhalten aktiv durchbrochen werden.
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